Zwei LVWB Athletinnen selektioniert für EYOF

Deborah Agbelese und Giulia Senn

Lange ist es her, dass LVWB Athleten an einem internationalen Grossanlass teilnahmen. Dieses Jahr vertreten sogar zwei LVWB Athletinnen die Schweiz am Olympischen Festival der europäischen Jugend (EYOF) vom 23.-29. Juli in Györ (Ungarn). Deborah Agbelese kann über die 100m und in der 4x100m Staffel an den Start, Giulia Senn wird über 400m ihr Bestes geben.

Nun möchten wir euch diese zwei Nachwuchsathletinnen im Interview etwas näher vorstellen:

 

Deborah Agbelese

Giulia Senn

Geburtsdatum

 20.7.2001

19.12.2001

Schule:

«Ich werde nach den Sommerferien die Kantonsschule besuchen.»

«Nach den Ferien werde ich an die Kantonsschule Baden gehen.»

Dein grösster Fan:

Meine Eltern

Meine Eltern

Sportliches Vorbild:  

Asha Philip (GBR)

Selina Büchel und Lea Sprunger

Dein Erkennungszeichen?

«Mir fällt auf, dass die meisten Mädchen in der Leichtathletik sehr gross sind und da falle ich eher auf mit meinen 1.61m.»

«Dunkle Augenbrauen»

Dein Motto/Leitspruch? 

«If it doesn’t challenge you, it doesn´t change you.»

 

Trainer:

Marius Schneider

Beat Füglistaler

Wie bist du zur Leichtathletik gekommen? Wann hast du «deine» Disziplin gefunden? 

«Durch Freunde und meine Geschwister, die selber im Verein sind. Eigentlich erst vor kurzem (Anfang Juni), da ich am Anfang Mehrkampf gemacht habe und als ich in die U18 wechselte, kam mein Potenzial in 100m zur Geltung.»

«Als ich jünger war, ging ich in die Jugi, wo wir manchmal Disziplinen der Leichtathletik übten. Diese gefielen mir sehr und so wechselte ich schon sehr früh zur LVWB. Etwa sechs Jahre habe ich dort Mehrkampf trainiert, doch merkte ich, dass mir das Laufen am besten gefällt.»

Wie motivierst du dich an schlechten Tagen? 

«Um erfolgreich am Wettkampf zu sein, muss ich Mental dabei sein um gute Leistungen zu bringen. Mir hilft es, wenn ich Musik höre oder im Training mit meinen Kollegen darüber spreche und mich ablenke.»

«In dem ich an mein Ziel denke oder was ich erreichen möchte.»

 

Trainingsumfang pro Woche? 

Winter: 4x pro Woche / Sommer: 2-4x pro Woche

«Drei Trainings in meiner Trainingsgruppe und 1-2 alleine rennen.»

Wie sieht dein Lieblingstraining aus?

«Ich mag es sehr, wenn wir die verschiedenen Techniken beim Sprint anschauen. Am meisten mag ich Koordinationsläufe, denn dann kann ich mich auf meine Lauftechnik fokussieren.»

«Mein Lieblingstraining ist sicherlich ein Bahntraining. Am besten finde ich diejenigen, die nicht zu lange Distanzen beinhalten wie z.B 800m/ 1000m. Jedoch wenn ich ein bestimmtes nennen sollte, so wäre dies 2x8x200m welches ich im Trainingslager in Kroatien machte.»

Welches Training magst du nicht? 

«Da mir nach längeren Distanzen die Puste ausgeht, mag ich keine Läufe über 150m. Mein Trainer weiss das und quält mich damit im Training.»

«Eigentlich gibt es kein Training, welches ich gar nicht mag, doch der gewöhnliche Dauerlauf (40-60min) ist nicht mein liebstes Training.»

 

Wie sehen deine Vorbereitungen auf einen Wettkampf aus? 

«Früh ins Bett, gesund Essen und den Kopf frei bekommen. Gerne schaue ich am Abend davor einen lustigen Film mit meinen Geschwistern.»

"Ich habe keine Rituale, welche ich bewusst vor jedem Wettkampf genau gleich mache. Jedoch schaue ich logischerweise einfach darauf was ich esse, aber sonst nichts Spezielles. Es kommt auch darauf an wie es mir geht.»

Wie gestaltest du deine Regeneration? 

«Joggen und Zuhause blackrollen.»

«Nicht immer gleich. Manchmal gehe ich am nächsten Tag laufen oder mit Freunden raus. Jedoch gibt es auch Tage, an denen ich nach einem Wettkampf einfach zu Hause bin und mich entspanne.»

Wie gehst du mit Tagen um, an denen nicht alles rund läuft? 

«Bis jetzt hatte ich noch keinen Tag, der Katastrophal war (Vielleicht sieht das der Trainer anders), aber wenn der Tag kommt; Kopf hoch , kann immer passieren, so ist es im Sport. Mit mehr Motivation am nächsten Wettkampf!»

Ich sage mir einfach, dass es beim nächsten Wettkampf wieder besser kommt und es nicht das Ende der Welt ist, wenn man Mal nicht so gut ist. -Ich motiviere mich selber.»

 

Dein bis jetzt bester Moment in der Leichtathletik? 

 «Am 23./24. Juni in diesem Jahr durften wir zu dritt vom LVWB mit Swiss Athletics an einen internationalen Wettkampf in Deutschland teilnehmen. Für die Zukunft kann ich vieles davon mitnehmen und hoffe nochmals an einen Grossanlass teilnehmen zu dürfen.»

«Sicherlich die Schweizermeisterschaften des letzten Jahres und als ich in dieser Saison zum ersten Mal die EYOF-Limite unterboten habe. Wie auch Debie hat mir der Auslandstart in Deutschland sehr gefallen.»

 

Sportliche Ziele für Zukunft? 

U20 EM!

Weitere internationale Wettkämpfe

Was schätzt du am LVWB? 

"Die gute Aufnahme von neuen Athleten und das jeder im Verein geschätzt wird."

«Man motiviert sich gegenseitig, immer gute Stimmung in der Aue, gute Trainer.»

 

Der LVWB gratuliert euch zu eurer Selektion und drückt euch ganz fest die Daumen!

07.07.2017 - 02.08.2017 | von: Webmistress | Autor: Webmistress
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Deborah Agbelese
Giulia Senn

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